

Der Wohnungsmarkt in Heidelberg ist darauf ausgelegt, dass nur wenige davon profitieren. Er ist ungerecht und nicht nachhaltig. Damit muss jetzt Schluss sein! In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben wir an über einem Dutzend leerstehenden Häusern und Wohnungen in Heidelberg Banner aufgehängt, die den Leerstand als solchen sichtbar machen. Wir haben den Platz, er muss nur endlich gerechter verteilt werden!
Obwohl es in Heidelberg dutzende leerstehende Häuser und Wohnungen gibt, werden sie in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen. Wir fordern: Der Wohnraum in der Stadt darf nicht von wenigen, hoch priviligierten Menschen als Kapitalanlage verwaltet werden. Wohnen ist ein Menschenrecht und darf nicht finanziellen Interessen untergeordnet werden.
Wir fordern, dass Wohnen konsequent entkapitalisiert und anschließend demokratisch und sozial gestaltet wird. Die Häuser denen, die sie brauchen! Es müssen Notkontingente für Menschen mit besonders dringendem Bedarf geschaffen und unbürokratisch an Menschen vergeben werden, die über den gewöhnlichen Wohnungsmarkt nur schwer an Wohnraum kommen. Besonders Menschen, die von Flucht, häuslicher Gewalt, Zwangsräumungen, Wohnungslosigkeit oder Rassismus, Ableismus oder anderen Unterdrückungsformen im Wohnungsmarkt betroffen sind. Leerstand und die unsoziale Unternutzung von Wohnraum muss effektiv bekämpft werden. Denn in Heidelberg gibt es nicht nur Leerstand, es gibt auch viele große Wohnungen und Villen, in denen nur wenige Privilegierte leben.






Dies ist die Auftaktaktion, um den Diskurs und mehr Aufmerksamkeit auf diese Themen zu lenken. Weitere Aktionen werden folgen!

